Ausstellung

 Von der Reichsmark zum €uro

Ein Streifzug durch 100 Jahre deutsche Banknoten

13. Januar - 3. März 2002

Die Ausstellung im Queichtalmuseum zeigte exemplarisch die Aspekte der deutschen Währungsgeschichte seit dem vorigen Jahrhundert bis zur Einführung des Euro als bares Zahlungsmittel auf. Dabei wendete sie sich vor allem an den sogenannten „Normalbürger“. Die ältere Generation konnte sich anhand der zeitgeschichtlichen Belege und der Geldscheine an Wohl und Wehe der Vergangenheit erinnern, den Jüngeren wurde dabei ein Einblick in die Zeitgeschichte gegeben.   

  Ausstellungseröffnung mit Musik von Petra Wittmer (Gitarre)

Reichsmark – Inflationsgeld - Besatzungsgeld Die Ausstellung begann mit der Entstehung der Reichsmark im vorigen Jahrhundert, danach folgte die Inflationszeit während der 20er Jahre, die Währungsreform 1923/24 mit der Folgezeit bis zum Ende des 2. Weltkrieges sowie das Besatzungsgeld von 1944. Weiter ging’s mit den Geldscheinen nach dem Krieg – so die kompletten Ausgaben der DDR und Belege der Währungsreform 1948. 

Vom Eierschein bis zum Vampirschein Die Geldscheine wurden knapp textlich kommentiert und zusätzlich mit ergänzenden, ausführlichen Informationen versehen. Die Ausstellung zeigte als Beispiel für das Selbstbewusstsein des Deutschen Kaiserreiches die aufgeschlüsselte Symbolik des damals beliebten „blauen Hunderters“. Außerdem fand auch der „Eierschein“, der „Trauerschein“ und der „Vampirschein“ (so der Volksmund) ein großes Interesse.

Der Euro Um die wirkliche Bedeutung des Euro als Zahlungsmittel im Umlauf zu verdeutlichen, wurden die zur Zeit verfügbaren Informationen über die tatsächliche und wahrscheinliche Ausbreitung des Euro gesondert zusammengefasst. 

Geld macht Spaß Dass die Menschen mit dem Geld nie nur ganz ernst umgegangen sind, verdeutlichte eine Fülle von Glückwunschkarten, Fantasie- und Juxnoten usw. in DM und €.

Eine Ausstellung war für alle Altersgruppen, zu der ergänzend auch Vorträge und Führungen angeboten wurden.

Museums-Geschäftsführer Axel Wassyl gab zum Abschluss das Jahresprogramm 2002 bekannt